In kaum einer Region gab es einmal so viele Mühlen wie im Schwarzwald. In Tennenbronn wurden von der Projektgruppe Heimathaus 56 Hofmühlen auf Karten dokumentiert.
Die Bauern nutzten die Wasserkraft der Bäche, um Korn zu mahlen. Da diese zum Teil recht klein waren beziehungsweise im Sommer oft wenig Wasser führten, wurde das Wasser meist in einem Mühleweiher, auch Spannteich genannt, gesammelt.
Die Mühlen stehen im Schwarzwald oft an Hängen, so dass das Wasser von oben (oberschlächtig) über das Wasserrad geführt wird.
Über Holzräder (z.B. Kammrad) wird dann der Mühlstein angetrieben. Ein Läuferstein zermahlt das Korn auf dem ruhenden Bodenstein.
Das Korn gelangt über einen Trichter (Tremmel) auf den Läuferstein. Im Bittel, einem Mehlsieb, wird dann das Mehl von der Kleie getrennt.

Heute sind die Schwarzwaldmühlen selten geworden. In Tennenbronn ist die Wiesenbauernmühle noch einsatzfähig. Sie wird von Schwarzwald Guide Martin Grießhaber vorgeführt:

Wiesenbauernmühl am Mühlentag 2019

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