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D'Säcklestrecker uns Jesukind
Es war emol vora ganz lange Zitt.
Es war Winter und de Schnee isch hoh gläge.
Es war so om's Jahr rum.
Es war in Dennebrunn.
Es isch domols ä fremdi Familie in Dennbrunn vorbeikomme.
Es isch en Zimmerma, si Frau und e kleis Kind g'si.
Es isch irgendwo uff de Höh gsi im a Stall, wo si ibernachtet hen.
Es isch a stille Deifi g'si bei denne Fremde uff de Höh.
Sie hen wenig g'hett, wäg sie uff de Durchreis g'si sinn.
Sie hen’s presant g'hett, s'hätt uusgsäh, als ob si uff de Flucht sin.
Sie hen trotzdem trotzdem ebbis ganz b'sunders g'hett: Rueh!
Un sie hen en Engel g'hett, der mitene gange isch.
Un do ware e baar Säcklestreckeer, die bei de Deiffi vom Kleine hen debii sii welle.
Un do hen sie denkt, au wenn diä des Säcklestrecke net kenne, gemmer do na.
Un do hen sie en Säcklebrief gschriebe, un hen im Kind älles Gute gwinscht.
Un do hen sie ä Säckle packt mit Butter, Brot, Spreck, Dennnebrunner Käs un 're Windel.
Sie hen jo net gwisst, ob die Fremde des Säcklestrecke kenne.
Sie hen jo net g'hofft, dass die Zimmermaas-Familie ihne was vor Diier stellt.
Sie hen jo net denkt, dass sie villiecht von dene Fremde ihren hungrige Buuch g'stopft kriege.
Sie hen jo net g'wisst, wer do uff de Heeh nächtige duut.
Aber sie sie sin gange!
un sie he älle ihre Zweifel uff d'site g'schobe!
un sie sin durch durch d'hohe Schnee uff d'Hee gschdabflet.
un sie hen in de Naacht de Stall uff de Höh g'funde.
Un dert sin sie um de Stall runschgschliche.
Un dert hen sie gmerkt, dass um de Stall rum älles ganz ruhig war.
Un dert hen sie ihren Sack vorem Stall abgstellt.
Un dert hen sie dann an d'Dier glopft, un gruufe: "D'Säcklestercker sin doo"
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Un wo sie do vor de Dier, gschande sin un des grufe hen, hen sie wegrenne welle.
Un wo sie do he wegrenne welle, isch ene ä Liecht erschiene, was ganz iebernatierlich war.
Un wo sie do so gruusig verschrocke sin, hen sie weder rennne noch lauffe kenne.
Un wo sie do sie so dog’hockt sin, isch ene en Engel erschiene.
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Un der het g'seitt, dass des es Jesuskind isch.
Un der het g'seitt, dass dass des Kind älle Sinde von iis drage wird.
Un der het g'seitt, dass wen du dienie Sünde bereue duusch, vergibt er dir älles.
Un der het g'seitt, des Kind für dich schderbe wird.
Un do hen sie koan Schritt me gau kenne.
Un do hen sie au nimme wegrenne welle.
Un do hen sie ä Liecht g'säh, wie sie voher nie im Sommer g'säh hen.
Un do isch die Dier uff gange un sie hen g'gsäeh, was do im Stall isch.
Un de Zimmermaa het ene koan Schnaps aboodte, sodnern an heilige Gruss.
Un d'Frau het sich g'freit, iber die Bsucher do uff de Dennebrunner Höh.
Un d'Kuh un dä Esel hen ganz verdabbert guggt, wer do die Stille stört.
Uns Jesuskind - hät gwisst ... hätt gwisst, dass die Säcklestrecker, net umosonst in dem Schnee im Christuskind s'Säckle gschdreckt hen.
Die Säcklestrecker hen ebbis g'gsäh, wäg sie ebbis gwagt hen.
Die Säcklestrecker hen ebiis g'schbiert, wäg sie ebbis g'opfert hen.
Die Säcklestrecker hen ebbis gfiehlt, wäg sie ihren Weg gange sin.
Die Säcklestrecker hen ebbis erfahrefahre, wäg, sie ebbis glaubt hen.
So war’s.
Domols.
Uf re Dennebrunner Höh.
Mit de Säcklestrecker un em Jesuskind. |