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Tennenbronn - Brauchtum im Schwarzwald

In Tennenbronn kann man Schwarzwälder Brauchtum noch hautnah miterleben. Viele Veranstaltungen bieten einen lebendigen Einblick in die Arbeitswelt auf den Schwarzwaldhöfen.

Rundgang durchs Tennenbronner Heimathaus

Bei einem Rundgang erfährt der Besucher viele interessante Detail zur Geschichte, der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung Tennenbronns.

Bei einem Rundgang erlebt der Besucher unter anderem:
- Die Tennenbronner Trachten mit dem bekannten großen Tennenbronner Schäppel
- Eine alte Bauernküche mit vielen alten Haushaltsgegenständen und ein historisches Bauernschlafzimmer
- Die Herstellung von Produkten aus Stroh und Flachs und die Verarbeitung von Getreide
- Eine Werkstatteinrichtung der letzten Schuhmacher und Uhrmacher in Tennenbronn
- Ein Aufbau der alten mechanischen Turmuhr der Evangelischen Kirche
- Die historische Entwicklung, welche zu einer politischen und konfessionellen Trennung innerhalb der Gemeinde geführt hat.

Unbedingt sehenswert ist auch der Film, welcher zur Eröffnung des Tennenbronner Heimathauses erstellt wurde und die wechselhafte über 800jährige Geschichte Tennenbronns in unterhaltsamer Weise dokumentiert. Internet: www.heimathaus-tennenbronn.de

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Tennenbronner Trachten

Die Tennenbronner Tracht zählt durch ihren großen Schäppel mit zu den prächtigsten im Schwarzwald. Der Schäppel von den jungen Frauen von der Konfirmation bis zur Hochzeit an Festtagen getragen. Der rote Rosenhut wird von den ledigen, der schwarze von den verheirateten Frauen getragen. Das Akkordeonorchester mit Trachtengruppe zeigt beim Heugausfest alljährlich die Trachten und Tänze (www.akkordeonorchester-tennenbronn.de)

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Schwarzwälder Holzofenbrot

Hans-Jörg Bühler erklärt interessierten Besuchern, wie das Schwarzwälder Bauernbrot im Holzofen gebacken wird. Er backt in seinem eigenen Hofofen (www.buehlerferien.de) für Ferien- und Hausgäste oder wie hier auf den Bildern an jedem Heugausfest im Backhaus des Remsbachhofs.

Schon an der Größe des Backhauses des Remsbachhofes sieht man, dass der Hof zu den größten in Tennenbronn gehörte. Der 4 Meter lange Ofen muss einige Stunden zuvor schon eingeheizt werden. Der Brotteig wird abgewogen, damit alle Brote gleich schwer werden. Der Bäcker muss jedoch 10 Prozent mehr zugeben, um das schwindende Wasser auszugleichen. Hans-Jörg Bühler formt als gelernter Bäcker die Brote beidhändig. Diese werden dann in den Ofen "eingeschossen". Über 40 Brote finden im Holzofen des Remsbachhofes Platz. Guten Appetit!

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Korbflechter

Im Winter, wenn die Landwirtschaft weitgehend ruhte, widmete man sich anderen Tätigkeiten. Die Tradition des Korbflechtens erhält Andreas Weisser (www.bauernhof-weisser.de) aufrecht. Andreas Weisser zeigt die Herstellung von Körben alljährlich beim Heugausfest am letzten Juliwochenende.

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Alte Postkarten und Bilder von Tennenbronn

Unbedingt sehenswert ist die Homepage von Klaus Fichter. Dort finden Sie knapp 400 Postkarten und alte Bilder von Tennenbronn. Wenn man die Ansichten aus der Umgebung noch hinzurechnet kann man in den Internet-Alben von Klaus Fichter mehrere Hundert Postkarten und Fotografien zugreifen.

Die Homepage von Kllausfichter: www.klaus-fichter.de

Alte Ansichten und Postkarten: http://fotos.web.de/klaus_fichter/Ansichten_von_Tennenbronn

Holzbearbeitung im Schwazwald

Der Wald und die Forstwirtschaft prägen die Landschaft im Schwarzwald. Die Holzverarbeitung ist im Schwarzwald Grundlage vieler Berufe und Arbeitstechniken.

- Holz rücken, entrinden, sägen, stapeln

Viele Arbeitsschritte müssen getan werden, bis das Holz zu einem Gebrauchsgegen verarbeitet werden kann.

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Küferhandwerk

Bei den Wettbewerben der Bürgervereinigungen an den Tennenbronner Waldfesten werden immer wieder auch alte Bräuche und Handwerkskunst gepflegt. Behälter und Gefäße werden aus Holz gefertigt. Zuerst werden die Holzteile auf Maß gehobelt, dann passend aneinandergefügt und mit einem Eisenring zusammengehalten. Andreas Weisser baut noch original Kübel und lässt diese dann bemalen.

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Spinnen

Die Wolle der einheimischen Schafe wurde früher in den langen Schwarzwälder Wintern mit dem Spinnrad gesponnen. Auch heute wird die Tradition noch gepflegt. Bevor die Wolle jedoch gesponnen werden kann, muss sie noch gewaschen und "gekämmt" werden.

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Brautwagen

Mit der Hochzeit zog früher die Braut zum Bräutigam. Sie brachte ihre Aussteuer in einem Hochzeitszug auf dem Brautwagen mit. Je wohlhabender die Brauteltern waren, desto größer und prächtiger viel der Brautwagen aus.

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